Bis zum 1. Januar 2027

Am 1. Januar ändern sich drei Zeilen in Ihrem Honorarbescheid.

Welche das sind, steht seit dem 10. Juli 2026 im Gesetz. Was am Ende für Ihre Praxis dabei herauskommt, hat Ihnen bisher niemand ausgerechnet.

Kostenlos, ohne Anmeldung, in etwa einer Minute

Nachweis der HonorarbestandteileVertragskrankenkassen · Abrechnungsquartal 4/2025
Beispiel
Gesamthonorar VKK48.500,00 €
1Leistungen, die dem RLV/QZV unterliegen19.400,00 €wird 2027 stärker quotiert
2Freie Leistungen mit Kontingentierung10.800,00 €Quote 8,15 ct statt 12,39 ct je Punkt
Freie Leistungen ohne Kontingentierung2.600,00 €
Einzelleistungen außerhalb des RLV15.700,00 €
3davon TSVG: Offene Sprechstunde5.100,00 €in den Einzelleistungen enthalten · entfällt zum 01.01.2027

Die vier Hauptzeilen ergeben zusammen das Gesamthonorar von 48.500,00 €. Die TSVG-Zeile ist eine Unterzeile der Einzelleistungen und darin bereits enthalten.

An diesen drei Zeilen hängt in vielen Praxen ein fünfstelliger Betrag im Jahr.

Was sich ändert

Entscheidend ist, wie sich Ihr Honorar zusammensetzt.

Drei Zeilen im Honorarbescheid ändern sich ab 2027. Der Durchschnitt sagt über Ihre Praxis wenig aus.

2,64 Mrd. €

weniger für die Praxen — Zi-Schätzung, Primärquelle ansehen

rund 5 %

Rückgang des gesamten Kassenhonorars im Schnitt — einzelne Honorarzeilen werden deutlich stärker gekürzt, je Praxis sehr ungleich.

01.01.2027

beschlossen am 10.07.2026, wirksam ab Januar

1RLV/QZV-Leistungen

Der budgetierte Topf wird stärker quotiert

Mehr Fälle, weniger Preis

Preisabschläge bei steigenden Fallzahlen. Trifft vor allem ambulante OPs.

Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) · beschlossen 10.07.2026

2Freie Leistungen mit Kontingentierung

Punktwert 8,15 ct statt 12,39 ct

Schon heute unter dem Punktwert

Quotiert wird der Punktwert dieser einen Zeile, nicht das Gesamthonorar: rund ein Drittel weniger auf 10.800 € entspricht etwa 7 % des Gesamthonorars. Wer hier viel abrechnet, spürt die Kürzung als Erster.

Folge der Vergütungssystematik

3Offene Sprechstunde (TSVG)

Die Pauschale entfällt zum 01.01.2027

Zurück in den gedeckelten Topf

Der Umsatz bleibt, aber er wird abgestaffelt.

BStabG · beschlossen 10.07.2026

Warum Durchschnittswerte nicht helfen

Gleiche Fachgruppe, völlig anderes Ergebnis.

Nicht das Fachgebiet entscheidet, sondern die Arbeitsweise. Sie bestimmt, wie viel Umsatz überhaupt im Wirkungsbereich der Reform liegt.

Konservative Praxis

Behandlung ohne Eingriff: Medikamente, Physiotherapie, Gespräch und Verlaufskontrolle.

Typische Bandbreite

7085 %

Kasse

1530 % privat & Selbstzahler

Ihr Umsatz hängt an Gesprächsziffern, und die stecken fast vollständig im gedeckelten Topf. Mehr Patienten bringen nichts, weil jeder Fall Arztzeit frisst.

Gefahr: Sie arbeiten mehr und verdienen weniger

Operative / invasive Praxis

Ambulante Operationen und chirurgische Eingriffe in der eigenen Praxis.

Typische Bandbreite

6080 %

Kasse

2040 % privat & Selbstzahler

OP-Saal und Personal kosten weiter das Gleiche, während Mengen gedeckelt und Preise gekürzt werden. Fehlt Volumen, kippt der Deckungsbeitrag sofort.

Gefahr: Der OP rechnet sich nicht mehr

Diagnostische Praxis

Befundung mit Großgeräten, etwa Radiologie, MRT oder Labor.

Typische Bandbreite

7590 %

Kasse

1025 % privat & Selbstzahler

Die Geräteraten laufen unverändert weiter, die Vergütung je Leistung sinkt. Schon wenige Prozent weniger Erlös reißen ein Loch in die Liquidität.

Gefahr: Die Rate läuft, das Honorar nicht

Ästhetische Praxis

Optische Behandlungen, überwiegend für Selbstzahler.

Typische Bandbreite

1035 %

Kasse

6590 % privat & Selbstzahler

Das Spargesetz trifft Sie kaum, es gibt wenig Kassenumsatz. Gefährlich wird die GOÄ-Novelle, wenn Patienten beim Preis abspringen.

Gefahr: Neue GOÄ trifft auf Preisgrenze der Patienten

Die Bandbreiten sind Typik, keine Norm. Viele Praxen liegen außerhalb — eine konservative Augenarztpraxis kann problemlos 70 % Privatanteil haben. Genau deshalb entscheidet nicht das Muster, sondern Ihr eigener Bescheid.

Deshalb rechnen wir nicht mit Fachgruppenwerten, sondern mit Ihren eigenen Zahlen.

Der Zeitpunkt

Wenn Sie es im Honorarbescheid sehen, ist das Quartal vorbei.

Die Regeln greifen

Im Praxisalltag merkt man davon nichts. Die Abrechnung läuft weiter wie bisher.

Das Quartal läuft

Terminsteuerung, Kennzeichnung und Leistungsstruktur wirken schon, nur sieht das noch niemand.

Der erste Bescheid

Jetzt steht es zum ersten Mal in Zahlen auf dem Papier.

Q1 ist nicht korrigierbar

Ein abgerechnetes Quartal lässt sich nicht mehr nachsteuern. Der nächste Bescheid kommt erst im Juli.

Alles, was ab Januar wirkt, müssen Sie vorher entschieden haben. Der Praxis-Check zeigt Ihnen jetzt, worauf es bei Ihnen ankommt und welche zwei, drei Maßnahmen im laufenden Betrieb realistisch sind.

Preise

Je mehr Zahlen Sie beisteuern, desto genauer wird das Ergebnis.

Zuerst die einmalige Frage: Was kostet mich 2027? Wer danach dranbleiben möchte, merkt sich die laufende Begleitung Quartal für Quartal vor. Jeder Check liefert ein vollständiges Ergebnis. Sie zahlen für die Tiefe der Rechnung, nicht dafür, das Ergebnis überhaupt zu sehen.

Schnell-Check

kostenfreiohne Anmeldung

Grundlage
Drei eigene Zahlen

Jahresumsatz, Kassenumsatz und Gewinn genügen für die beschlossene Kürzung Ihres Kassenhonorars.

  • 3 Angaben: Jahresumsatz, Kassenumsatz, Jahresgewinn
  • Beschlossene Kürzung 2027 als Bandbreite in Euro und in Prozent des Gewinns
  • GOÄ getrennt als Szenario, dazu die Sensitivität Ihres Privatteils
  • Ampel zur Belastbarkeit Ihrer Angaben
Empfohlener Einstieg

Basis-Check

79 €netto, einmalig

94,01 € brutto

Grundlage
Ihre eigenen Angaben

Fünfzehn Angaben aus dem laufenden Betrieb. Ohne Unterlagen, dafür mit Mehrjahrespfad und Blick auf die Liquidität.

  • 15 Angaben zu Umsatz, Kosten, Arztzeit und Kapitaldienst, ohne Unterlagen
  • GKV-Kürzung und GOÄ-Szenario streng getrennt ausgewiesen
  • Mehrjahrespfad bis 2030 statt einer Jahreswirkung
  • Kompensierbarkeit: nötiger Mehrumsatz und die dafür erforderliche Arztzeit
  • Liquiditätslücke und Kapitaldienstdeckung mit Ampel
  • Schriftliche Auswertung, als PDF sicherbar

Profi-Check

249 €netto, einmalig

296,31 € brutto

Grundlage
Ihre eigenen Unterlagen

Gerechnet wird mit den Zahlen aus Ihren eigenen Unterlagen statt mit übernommenen Angaben.

  • Honorarbescheid, Frequenzstatistik und Jahresabschluss als Upload oder Direkteingabe — ohne Einzelfallnachweise
  • Automatische Werteerkennung aus PDF und Scan (KI-gestützt)
  • Beträge je Effekt bis auf Ziffernebene
  • Szenario-Planung 2027: heute, 2027 ohne Maßnahme, 2027 mit Plan, inklusive Amortisation je Maßnahme
  • Vollständiger Report als PDF
  • Bereits Basis-Check gekauft? Die 79 € werden angerechnet — Aufpreis 170 € netto
Beispiel-Auswertung ansehen (PDF, anonymisierte Augenarztpraxis)

Ohne Risiko: Wenn die Rechnung für Ihre Praxis keine relevante Wirkung zeigt, erstatten wir den Preis des Checks.

Profi-Check bereits gekauft? Die 249 € werden bei Abschluss innerhalb von 60 Tagen auf das erste Quartal angerechnet.

Alle Preise netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer; der Bruttobetrag ist angegeben, weil Praxen in der Regel nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind. Werkzeug-Pakete laufen ein Quartal und verlängern sich um jeweils ein Quartal, kündbar zum Quartalsende. Der Praxis-Check ist keine Steuer-, Rechts- oder Honorarberatung (Rechtsstand 10.07.2026).

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmerinnen und Unternehmer i. S. d. § 14 BGB (Praxen, Berufsausübungsgemeinschaften, MVZ). Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Hinweis zum Upload im Profi-Check: Hochgeladen werden ausschließlich der Honorarbescheid (Quartalszusammenfassung), die Frequenz- bzw. Leistungsstatistik sowie Jahresabschluss oder BWA. Einzelfallnachweise mit Versicherten- oder Behandlungsdaten dürfen nicht eingereicht werden; enthält eine Unterlage solche Angaben, schwärzen Sie diese vor dem Upload. So bleiben Ihre Schweigepflicht nach § 203 StGB und Art. 9 DSGVO unberührt. Einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung stellen wir auf Anfrage bereit.

Grundlage

Wir rechnen mit Primärquellen und prüfen gegen den geltenden Rechtsstand.

Dipl. Vw. Milad Safar

Fachlich verantwortlich für Rechenmodell und Regelwerk · Ansprechpartner

Praxis-Betriebswirtschaft und Honorarsystematik. Regelwerk und Parameter werden gegen den jeweils geltenden Rechtsstand geprüft.

m.safar@pavora.de · +49 5361 654 3900

Der Praxis-Check ist keine Steuer-, Rechts- oder Honorarberatung. Alle Ergebnisse sind Modellrechnungen mit ausgewiesenem Rechtsstand (Rechtsstand 10.07.2026).

  • BundesgesetzblattGesetzestext, Inkrafttreten
  • Gemeinsamer BundesausschussBeschlüsse, tragende Gründe
  • BewertungsausschussEBM-Änderungen
  • KBV & Kassenärztliche VereinigungenHonorarberichte
  • Zentralinstitut (Zi)Praxis-Panel, Kostenstruktur
  • Statistisches BundesamtFachgruppenwerte

Zwei Klicks bis zum Rechner — danach drei Zahlen aus Ihrer BWA

Was kostet Sie 2027, bevor es im Bescheid steht?

Kostenlos, ohne Anmeldung, in etwa einer Minute

Reform-Radar per E-Mail

Was beschlossen ist, was noch offen ist und was das für Ihre Praxis bedeutet — ausschließlich aus Primärquellen.

Sie erhalten zuerst eine Mail zur Bestätigung; ohne Bestätigung senden wir nichts zu. Eine Abmeldung ist jederzeit über den Link in jeder Mail möglich. Näheres in der Datenschutzerklärung.

Weniger Dokumentationszeit am Abend.

Die KI-Transkription von Pavora hört im Gespräch mit und legt den Entwurf des Eintrags direkt in Ihrem PVS ab. Sie prüfen und geben frei.

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Sofort einsatzbereit

sofort weniger Tipparbeit

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