Der budgetierte Topf wird stärker quotiert
Mehr Fälle, weniger Preis
Preisabschläge bei steigenden Fallzahlen. Trifft vor allem ambulante OPs.
Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) · beschlossen 10.07.2026
Bis zum 1. Januar 2027
Welche das sind, steht seit dem 10. Juli 2026 im Gesetz. Was am Ende für Ihre Praxis dabei herauskommt, hat Ihnen bisher niemand ausgerechnet.
Die vier Hauptzeilen ergeben zusammen das Gesamthonorar von 48.500,00 €. Die TSVG-Zeile ist eine Unterzeile der Einzelleistungen und darin bereits enthalten.
An diesen drei Zeilen hängt in vielen Praxen ein fünfstelliger Betrag im Jahr.
Was sich ändert
Drei Zeilen im Honorarbescheid ändern sich ab 2027. Der Durchschnitt sagt über Ihre Praxis wenig aus.
2,64 Mrd. €
weniger für die Praxen — Zi-Schätzung, Primärquelle ansehen
rund 5 %
Rückgang des gesamten Kassenhonorars im Schnitt — einzelne Honorarzeilen werden deutlich stärker gekürzt, je Praxis sehr ungleich.
01.01.2027
beschlossen am 10.07.2026, wirksam ab Januar
Der budgetierte Topf wird stärker quotiert
Preisabschläge bei steigenden Fallzahlen. Trifft vor allem ambulante OPs.
Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) · beschlossen 10.07.2026
Punktwert 8,15 ct statt 12,39 ct
Quotiert wird der Punktwert dieser einen Zeile, nicht das Gesamthonorar: rund ein Drittel weniger auf 10.800 € entspricht etwa 7 % des Gesamthonorars. Wer hier viel abrechnet, spürt die Kürzung als Erster.
Folge der Vergütungssystematik
Die Pauschale entfällt zum 01.01.2027
Der Umsatz bleibt, aber er wird abgestaffelt.
BStabG · beschlossen 10.07.2026
Warum Durchschnittswerte nicht helfen
Nicht das Fachgebiet entscheidet, sondern die Arbeitsweise. Sie bestimmt, wie viel Umsatz überhaupt im Wirkungsbereich der Reform liegt.
Konservative Praxis
Behandlung ohne Eingriff: Medikamente, Physiotherapie, Gespräch und Verlaufskontrolle.
Typische Bandbreite
70–85 %
Kasse
15–30 % privat & Selbstzahler
Ihr Umsatz hängt an Gesprächsziffern, und die stecken fast vollständig im gedeckelten Topf. Mehr Patienten bringen nichts, weil jeder Fall Arztzeit frisst.
Gefahr: Sie arbeiten mehr und verdienen weniger
Operative / invasive Praxis
Ambulante Operationen und chirurgische Eingriffe in der eigenen Praxis.
Typische Bandbreite
60–80 %
Kasse
20–40 % privat & Selbstzahler
OP-Saal und Personal kosten weiter das Gleiche, während Mengen gedeckelt und Preise gekürzt werden. Fehlt Volumen, kippt der Deckungsbeitrag sofort.
Gefahr: Der OP rechnet sich nicht mehr
Diagnostische Praxis
Befundung mit Großgeräten, etwa Radiologie, MRT oder Labor.
Typische Bandbreite
75–90 %
Kasse
10–25 % privat & Selbstzahler
Die Geräteraten laufen unverändert weiter, die Vergütung je Leistung sinkt. Schon wenige Prozent weniger Erlös reißen ein Loch in die Liquidität.
Gefahr: Die Rate läuft, das Honorar nicht
Ästhetische Praxis
Optische Behandlungen, überwiegend für Selbstzahler.
Typische Bandbreite
10–35 %
Kasse
65–90 % privat & Selbstzahler
Das Spargesetz trifft Sie kaum, es gibt wenig Kassenumsatz. Gefährlich wird die GOÄ-Novelle, wenn Patienten beim Preis abspringen.
Gefahr: Neue GOÄ trifft auf Preisgrenze der Patienten
Die Bandbreiten sind Typik, keine Norm. Viele Praxen liegen außerhalb — eine konservative Augenarztpraxis kann problemlos 70 % Privatanteil haben. Genau deshalb entscheidet nicht das Muster, sondern Ihr eigener Bescheid.
Deshalb rechnen wir nicht mit Fachgruppenwerten, sondern mit Ihren eigenen Zahlen.
Der Zeitpunkt
Im Praxisalltag merkt man davon nichts. Die Abrechnung läuft weiter wie bisher.
Terminsteuerung, Kennzeichnung und Leistungsstruktur wirken schon, nur sieht das noch niemand.
Jetzt steht es zum ersten Mal in Zahlen auf dem Papier.
Ein abgerechnetes Quartal lässt sich nicht mehr nachsteuern. Der nächste Bescheid kommt erst im Juli.
Alles, was ab Januar wirkt, müssen Sie vorher entschieden haben. Der Praxis-Check zeigt Ihnen jetzt, worauf es bei Ihnen ankommt und welche zwei, drei Maßnahmen im laufenden Betrieb realistisch sind.
Preise
Zuerst die einmalige Frage: Was kostet mich 2027? Wer danach dranbleiben möchte, merkt sich die laufende Begleitung Quartal für Quartal vor. Jeder Check liefert ein vollständiges Ergebnis. Sie zahlen für die Tiefe der Rechnung, nicht dafür, das Ergebnis überhaupt zu sehen.
kostenfreiohne Anmeldung
Jahresumsatz, Kassenumsatz und Gewinn genügen für die beschlossene Kürzung Ihres Kassenhonorars.
79 €netto, einmalig
94,01 € brutto
Fünfzehn Angaben aus dem laufenden Betrieb. Ohne Unterlagen, dafür mit Mehrjahrespfad und Blick auf die Liquidität.
249 €netto, einmalig
296,31 € brutto
Gerechnet wird mit den Zahlen aus Ihren eigenen Unterlagen statt mit übernommenen Angaben.
Ohne Risiko: Wenn die Rechnung für Ihre Praxis keine relevante Wirkung zeigt, erstatten wir den Preis des Checks.
Profi-Check bereits gekauft? Die 249 € werden bei Abschluss innerhalb von 60 Tagen auf das erste Quartal angerechnet.
Alle Preise netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer; der Bruttobetrag ist angegeben, weil Praxen in der Regel nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind. Werkzeug-Pakete laufen ein Quartal und verlängern sich um jeweils ein Quartal, kündbar zum Quartalsende. Der Praxis-Check ist keine Steuer-, Rechts- oder Honorarberatung (Rechtsstand 10.07.2026).
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmerinnen und Unternehmer i. S. d. § 14 BGB (Praxen, Berufsausübungsgemeinschaften, MVZ). Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Hinweis zum Upload im Profi-Check: Hochgeladen werden ausschließlich der Honorarbescheid (Quartalszusammenfassung), die Frequenz- bzw. Leistungsstatistik sowie Jahresabschluss oder BWA. Einzelfallnachweise mit Versicherten- oder Behandlungsdaten dürfen nicht eingereicht werden; enthält eine Unterlage solche Angaben, schwärzen Sie diese vor dem Upload. So bleiben Ihre Schweigepflicht nach § 203 StGB und Art. 9 DSGVO unberührt. Einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung stellen wir auf Anfrage bereit.
Grundlage
Dipl. Vw. Milad Safar
Fachlich verantwortlich für Rechenmodell und Regelwerk · Ansprechpartner
Praxis-Betriebswirtschaft und Honorarsystematik. Regelwerk und Parameter werden gegen den jeweils geltenden Rechtsstand geprüft.
m.safar@pavora.de · +49 5361 654 3900
Der Praxis-Check ist keine Steuer-, Rechts- oder Honorarberatung. Alle Ergebnisse sind Modellrechnungen mit ausgewiesenem Rechtsstand (Rechtsstand 10.07.2026).
Zwei Klicks bis zum Rechner — danach drei Zahlen aus Ihrer BWA
Was beschlossen ist, was noch offen ist und was das für Ihre Praxis bedeutet — ausschließlich aus Primärquellen.
Sie erhalten zuerst eine Mail zur Bestätigung; ohne Bestätigung senden wir nichts zu. Eine Abmeldung ist jederzeit über den Link in jeder Mail möglich. Näheres in der Datenschutzerklärung.
Die KI-Transkription von Pavora hört im Gespräch mit und legt den Entwurf des Eintrags direkt in Ihrem PVS ab. Sie prüfen und geben frei.

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unter 5 Minuten
Sofort einsatzbereit
sofort weniger Tipparbeit
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in Ihrem PVS